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Brandboard 02 / Designsystem

Editorial Atelier

Klar im System.
Lebendig im Ausdruck.

Die offizielle Markenwelt wird als großzügiges Papierlayout übersetzt: Poppins gibt Struktur, Kalam bringt die handschriftliche Energie des Logos ein. Aquarellfelder und unregelmäßige Facetten halten beides zusammen.

01 / Essenz

Gestaltungsidee

Das digitale Atelierblatt.

Die neue Komposition folgt dem Brandboard enger als ein klassisches Schul-Layout: viel Weißraum, starke schwarze Regeln, unregelmäßig überlagerte Polygonlinien und lasierende Farbfelder. Informationen sitzen wie sorgfältig gesetzte Notizen auf einem gemeinsamen Blatt.

01

Verlässlich

Poppins, klare Raster und Schwarz-Weiß-Kontraste tragen Orientierung und Ruhe.

02

Menschlich

Kalam wird nur für große Überschriften eingesetzt und greift die Logoenergie auf.

03

In Bewegung

Facetten, Versatz und transparente Pigmente zeigen Entwicklung ohne Dekoration um ihrer selbst willen.

02 / Farben

Verbindliche Quelle

Sechs Farben.
Vier Stimmungen.

Orange, Gold, Nebelblau und Taupe stammen exakt aus dem Brandboard. Schwarz und Weiß sind keine Nebenfarben, sondern strukturieren die Marke. Die vier Webpaletten verändern Gewichtung und Intensität, nie die Herkunft.

Orange#D08828
Gold#E6C463
Nebelblau#BCC1C5
Taupe#967D77
Schwarz#000000
Weiß#FFFFFF
60 / 25 / 10 / 5

60 % Papier und Weißraum · 25 % Schwarz bzw. Dunkelton · 10 % Primärpigment · 5 % zweite Akzentfarbe. Fließtext steht nie auf unruhigem Aquarell.

03 / Typografie

Zwei Stimmen

Struktur trifft Handschrift.

Poppins bleibt die verbindliche Schrift für Text, Navigation und UI. Überschriften können als eigenständige, gut lesbare Kalam-Handschrift oder als klare Poppins gesetzt werden. Der Schalter oben demonstriert beide Systeme live.

Kalam · 700

Menschen wachsen
nicht im Gleichschritt.
Nur für H1–H3 und kurze emotionale Aussagen. Zeilenabstand 0,98; keine Versalien; maximal drei Zeilen.

Poppins · 700

Menschen wachsen
nicht im Gleichschritt.
Alternative für sachlichere Anwendungen. Enge Laufweite, klare Zeilenbrüche, nicht unter 28 px.
H164–112 pxHero / Leitidee
H244–72 pxKapitel
H326–38 pxKomponente
Body L18 px / 1,65Einleitung
Body16 px / 1,70Lesetext
Label11 px / +0,16 emNavigation

04 / Formen

Markenkonstruktion

Lasur. Linie.
Facette.

Die Formensprache wird aus der unregelmäßigen, vielfach überlagerten Campus-Form des Brandboards abgeleitet. Kanten bleiben bewusst verschieden; perfekte Kreise und zufällige weiche Verläufe gehören nicht zum System.

Pigmentfelder
8–24 % Deckkraft
Polygonlinien
1 px, 12 Eckpunkte
Beispiel für facettierten BildzuschnittBildfenster
ruhiger Fokus

Aquarellüberlappt als farbige Lasur; nicht als digitaler Regenbogenverlauf.

Polygonbesteht aus zwei bis drei leicht versetzten Konturen.

Bildfenstersetzt ein Motiv klar frei und lässt mindestens 20 % Weißraum.

Logo in Schwarz auf hellem Grund
Logo in Weiß auf dunklem Grund

Logo

Schwarz auf hellem Papier oder Weiß auf ruhigem Dunkelton. Schutzzone: mindestens die Höhe von „CAMPUS“. Nicht nachzeichnen, einfärben, verzerren oder auf ein unruhiges Foto setzen.

05 / Komponenten

Bausteine

Wenige Teile.
Klare Aufgaben.

Aktionen & Links

Eine Primäraktion pro Kontext. Keine voll gerundeten Pills; die abgeschnittene Ecke verweist auf die Facettenform.

Informationskarten

01

Bildungsweg

Die Welt entdecken

Bild, Kapitelnummer und klare Handlungszeile bilden eine Einheit.

Mehr erfahren →
Live-Auswahl

Rechteckige Segmente, sichtbarer Fokus und korrektes aria-pressed.

Sechseck-Aufzählungen

Eine kleine, regelmäßige Facette übersetzt die Geometrie der Hauptbilder in die Inhaltsebene. Gleichwertige Punkte erhalten Sechsecke, aufeinanderfolgende Schritte behalten ihre Nummern.

  • 9 × 8 px im Lesetext, 12 × 11 px als Leitbildmarker
  • Marker an der ersten Zeile ausrichten; Folgezeilen bündig zum Text
  • Textfarbe auf Papier, Gold auf dunklen Leitbildflächen

Raster & Raum

81624406496

Desktop: 12 Spalten, maximal 1240 px, 24 px Steg. Mobil: 4 Spalten, 16 px Steg. Vertikaler Grundrhythmus 8 px; Sektionen 80–128 px.

06 / Bildwelt & Zugang

Echt & zugänglich

Menschen, Material
und Raum.

Die Fotografie zeigt reale Lernorte, handwerkliche Details, Begegnung und Aufführung. Helles Tageslicht, natürliche Materialien und ungestellte Situationen passen zur Marke.

Heller Klassenraum als Beispiel für räumliche Fotografie
RaumWeit, ruhig, klare Fluchten. Horizont nicht kippen.
Handgearbeitete Spiellandschaft als Beispiel für Detailfotografie
DetailMaterial und Tätigkeit nah zeigen. Keine Stock-Ästhetik.
Aufführung als Beispiel für gemeinschaftliche Fotografie
GemeinschaftAtmosphäre bewahren, Gesichter respektvoll einsetzen.

Kontrast

Fließtext mindestens 4,5:1. Weiß auf Orange ist für kleine Schrift nicht freigegeben; dort Schwarz verwenden. Fokusmarkierung bleibt auf allen Paletten sichtbar.

Bedienung

Alle Schalter sind per Tastatur erreichbar, verwenden echte Buttons und geben ihren Zustand über aria-pressed aus.

Bewegung

Keine wichtige Information wird animiert. Bei prefers-reduced-motion entfallen Scroll- und Hoverbewegungen.

Bildtexte

Alternative Texte beschreiben Inhalt und Zweck. Rein dekorative Aquarell- und Polygonfelder bleiben für Screenreader verborgen.